Seminar: Concept Maps für Problemanalyse und Entscheidungsfindung

Anwendungsfelder

Concept Mapping ist ein Verfahren der visualisierten Problemanalyse und -lösung. Concept Mapping unterstützt das persönliche Wissensmanagement, erleichtert in der Workshopmoderation die gemeinsame Suche nach Lösungen und hilft im Projektmanagement, alle Beteiligten inhaltlich auf den gleichen Stand zu bringen.

Was ist Concept Mapping?

Die meisten Mindmapping-Nutzer dürften Concept Maps bereits kennen: Zur Erstellung einer Concept Map lässt sich so gut wie jede gängige Mindmapping Software verwenden. Concept Maps leisten jedoch weitaus mehr als Mindmaps. Im Unterschied zu einer Mindmap besteht eine Concept Map nicht aus einer sternförmig angelegten Hierarchie von Begriffen, sondern aus Elementen, die frei angeordnet und mittels gerichteter und (meist) beschrifteter Verbindungslinien zueinander in Beziehung gesetzt werden. Je nach Aufgabenstellung folgt die Erstellung einer Concept Map spezifischen Leitfragen und bedient sich unterschiedlicher Konventionen in der visuellen Ausgestaltung. Concept Maps werden unter anderem verwendet für die Analyse systemischer Zusammenhänge (Einfluss-Diagramm), zur Problem- und Ursachenanalyse (Problembaum), zur Strategiefindung (Strategic Options Development and Analysis), zur Darstellung von Geschäftsmodellen (Flowchart), zur Aufgabenplanung (Hierarchical Process Modelling) sowie in Argumentation und Verhandlung (Argument- und Dialogue Maps). Für eine kleine Kostprobe: schauen Sie sich das Toolportrait Einflussdiagramm an.

 

Ziele

Das Seminar setzt Teilnehmende in den Stand, Concept Mapping für folgende Zielsetzungen zu verwenden:

 

Wissensmanagement: Concept Mapping komprimiert Informationen und stellt Ergebnisse nachvollziehbar in einem logischen Zusammenhang dar.

 

 

 

 

Critical & Creative Thinking: Concept Maps werden als Schablonen verwendet, vor deren Hintergrund Informationen gezielt auf Vollständigkeit überprüft werden.

 

 

 

Ermöglichung von geteiltem Verständnis: In der Zusammenführung und Auswertung helfen Visualisierungen in Form von Concept Maps, eine gemeinsame Problemstellung herauszuarbeiten.  Über eine visuelle Darstellung lässt sich oft sehr viel einfacher Einigung erzielen als über das gesprochene Wort oder eine Textpassage.

 

Inhalte des Seminars

  • Überblick zu verschiedenen Formen von Concept Maps und ihren Anwendungsfeldern
  • Fokus: Concept Maps für Problemanalyse und Entscheidungsfindung
  • Einführung in (frei zugängliche) Software-Tools

 

Methoden

Übungsaufgaben und Fallbeispiele; Kleingruppenarbeit; Trainerinput

 

Trainer

Dr. Ralf Grötker. Moderation und Beratung bei organisationsübergreifenden Projekten. Text und Konzeption im Bereich Wissenschaftskommunikation und Technologie; redaktionelles Projektmanagement. Zahlreiche Veröffentlichungen in Publikumsmedien wie brand eins, Technology Review u.a. Langjährige Erfahrung mit Concept Mapping und anderen Methoden der Problemstrukturierung. Zertifizierter Moderator.

 

Inklusive:

Teilnehmerunterlagen, Getränke und Snacks, Teilnahmezertifikat

 

Teilnehmerkreis

Fachreferentinnen und – referenten in Verbänden und anderen Interessensorganisationen, Projektmanager und -managerinnen, Moderatoren und Moderatoriennen, Graphic Recording-Facililitators, Anwender und Anwenderinnen von Mindmapping-Software

 

Veranstaltungsort

artop – Institut an der Humboldt Universität zu Berlin, Christburger Str. 4, 10405 Berlin

 

Konditionen

Datum Einzelpreis (max. 10 TN) Early Bird (bis 05.03.’18)
15./16. Juni 2018
(10 – 18 Uhr)
1.080 € inkl. MwSt 890 € (inkl. MwSt)

 

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