Bürgerdelphi Keimbahntherapie: Ergebnispräsentation und Podiumsdiskussion


Warning: Trying to access array offset on value of type null in /homepages/10/d231085286/htdocs/explorat/wp-content/themes/magazine-premium/template-parts/content.php on line 13

Anlässlich der Veröffentlichung der Resultate des von Explorat durchgeführten „Bürgerdelphi Keimbahntherapie“ veranstaltete das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am 06. November eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Kinder nach Maß? Wie Biotechnologien unsere Fortpflanzung verändern“. Die Veranstaltung war Teil der Berlin Science Week.

Neue Gentechnologien wie CRISPR/Cas9 könnten Eingriffe in die menschliche Keimbahn bald zu einer medizinischen Realität werden lassen. Die damit verbundenen Chancen für die Heilung von Erbkrankheiten und die individuellen wie gesellschaftlichen Risiken werden jedoch kontrovers diskutiert.

Wie sowohl die Forschung zur Keimbahntherapie als auch ein zukünftiger Einsatz des Verfahrens reguliert werden sollte, darüber wurde diskutiert – mit den Bundestagsabgeordneten Dr. Kirsten Kappert-Gonther (Bündnis 90/Die Grünen, Ausschuss für Gesundheit) und Rudolf Henke (CDU/CSU, Ausschuss für Gesundheit), der Medizinrechtsexpertin Prof. Dr. Tanja Henking (Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt) sowie Nanna Lindner und Joachim Helfer (Teilnehmende des Beteiligungsprojekts „Bürgerdelphi Keimbahntherapie“). Sascha Karberg, Wissenschaftsredakteur des Tagesspiegel, hat die Diskussion mit einer Keynote zur Zukunft der menschlichen Reproduktion begleitet. Moderiert wurde die Diskussion von radioeins-Redakteur Michael Hölzen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch erstmals Resultate des „Bürgerdelphi Keimbahntherapie“ öffentlich vorgestellt. In diesem neuen Beteiligungsformat, das von Dr. Ralf Grötker (Explorat Forschung und Kommunikation, www.explorat.de) entwickelt wurde, diskutierten 26 Bürgerinnen und Bürger über mehrere Monate hinweg ausführlich über das Thema. Der Ergebnisbericht des Bürgerdelphis ist seit dem 6. November 2018 abrufbar unter: www.explorat.de/wp-content/uploads/2018/buedeka.pdf

Die Abteilung Wissenschaftskommunikation des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) leitet und evaluiert das Beteiligungsprojekt.